Sodalitium und Viganò (GER)

Nach einem ersten Versuch (ausgeführt in mehreren Schritten) seitens “Corrispondenza Romana” des Roberto Di Mattei den Namen von Mons. Viganò und besonders seinen Kampf gegen die “Neue Weltordnung“, den “Deep State” und die “Deep Church” mit Schmutz zu bewerfen, wurde die Verleumdung nun auch von “Sodalitium” des don Francesco Ricossa aufgegriffen.

Wir fassen die Geschichte kurz zusammen, für all jene die sie vielleicht noch nicht kennen:

Mons. Viganò wird auf Corrispondenza Romana beschuldigt (Beschuldigung die von Sodalitium aufgegriffen wird): 1) Er sei eine Marionette in den Händen eines gewissen Pietro Siffi; 2) Er sei von diesem Pietro Siffi vollkommen fremdgesteuert, dieser schreibe die Reden, die Artikel und die Bücher die im Anschluss vom Erzbischof veröffentlicht würden; 3) Dulcis in fundo, Pietro Siffi wird von Di Mattei beschuldigt (gefolgt von don Ricossa) homosexuell zu sein, sowie – besonders von einigen Jugendlichen welche die Beschuldigungen von Di Mattei/Ricossa1 wiederholen – dass er auch der Autor einiger „rosa/schwuler Romane“ sein soll, dass er Orte des Arci-Gay besuch und sogar dass er ein… Satanist sei.

Di Mattei hat Mons. Viganò ins Visier genommen – und durch ihn – seinen (und unseren) Kampf gegen die „Neue Weltordnung“, den „Großen Reset von Davos“, die weltweite von „Big Pharma“ aufgezwungene Impfung, die „Deep Church“ von Bergoglio. Nun ist aber das was Mons. Viganò sagt nicht bestreitbar, deshalb muss man ihn persönlich diskreditieren; Es wird also der „Fall Siffi“ erfunden (wie 1976 der „Fall Lefebvre“ und 2009 der „Fall Williamson“ erfunden wurde).

Hier also das Maneuver das aktuell durchgeführt wird: Siffi sei der enigmatische „Zuflüsterer“ von Viganò; nun ist Siffi „homosexuell“, pornographischer Schriftsteller, Besucher des Arci-gay und sogar Satanist; Somit ist Viganò dasselbe… „Quod erat demonstrandum“… damit ist der Kampf von Viganò diskreditiert und verloren.

Mehr noch, auf „mafiöse Art“, wurde Mons. Viganò bedroht, mit einem ontologischen Argument2 vor welchen sogar der Hl. Anselm verblassen würde: weil Siffi tatsächlich all das ist was wir oben gesagt haben, deshalb muss er das tun was wir verlangen: sich von dem distanzieren was wir von Siffi sagen; ansonsten werden sie wirkliche Probleme haben…

Das wahre Problem (besonder vor Gott) ist hingegen, dass das Geschriebene und das Gesagt nicht bewiesen wird; außerdem ist das Gesagt, wirklich strafrechtlich verfolgbar und es wurde bereits mehr als eine Anzeige gemacht.

Die Taktik des Teufels – so sagen die Heiligen – ist es jene einzuschüchtern die sich bemühen die Wahrheit zu lieben und der Gerechtigkeit zu folgen. Die Taktik der Untergebenen des Teufels ist dieselbe wie die ihres „Vaters“ (Joh. VIII, 44); Die Taktik der Verfolgten, Eingeschüchterten, Beschuldigten muss deshalb der „Gegenangriff“ sein, denn wie der Hl. Augustinus sagte: „Wenn du ein Löwe bist, wird der Teufel zur Ameise, aber wenn du eine Ameise bist, wird der Teufel zum Löwen“…

Hingegen lehrt der Hl. Ignatius von Loyola: „Unser Feind, der Teufel verhält sich wie eine Frau, er hat deren Schwächen und Hartnäckigkeit. Denn es ist der Frau eigen, wenn sie mit einem Mann streitet, zu verzweifeln und zu flüchten wenn der Mann sein hartes Gesicht zeigt; im Gegenteil wenn der Mann beginnt zu flüchten und zu verzweifeln, so wachsen der Zorn, die Rache und die Wildheit der Frau und kennen keine Grenzen…“ (Exerzitien Nr. 325). Zuletzt sagte der Hl. Pius X.: „Die Kraft der Modernisten kommt nicht so sehr von ihnen selbst, sondern von der Furchtsamkeit der guten Katholiken“.

Ein direkter Zeuge eines üblen Betrugs der von einer angesehenen Person mit anscheinender hervorragender Moralität, in den Achtziger Jahren gegen einen Armen Jungen durchgeführt wurde, der seine Hoffnungen in ihn gelegt hatte, sagte mir (außer dass er mir die Beweise geliefert hat, die ich bereits hatte und die in Sicherheit bei einigen Notaren hinterlegt sind)3, dass der Betrüger nur nicht im Gefängnis ist weil die Betrogenen, im Jahr 2005, ihn nicht anzeigen wollte, aber die Beweise sind da, bleiben da und ich habe sie.

Keine Sorge, ich will niemanden ins Gefängnis schicken, aber wenn ich angezeigt werde, so werde ich gerne die Beweise liefern; mehr noch, wenn man fortfährt Mons. Viganò und seinen Kreuzzug gegen die „Neue Weltordnung“ zu verleumden, so werde ich als erster die anzeigen die es verdienen.

Ich wurde vor einigen Jahren persönlich von Di Mattei verleumdet, ich legte Klage bei den Carabinieri ein, nur aus Pflichtbewusstsein, ohne einen Anwalt einzuschalten, denn als Priester und deshalb Person des öffentlichen Lebens muss man sich verteidigen, eben als Person der Öffentlichkeit, aber ich wollte nicht weiter vorgehen durch Vorbringen von Beweisen und Anschuldigungen obwohl mir diese zur Verfügung standen.

Jetzt handelt es sich allerdings nicht mehr um eine persönliche Anklage gegen mich oder gegen einen Bischof, sondern es handelt sich um einen doktrinellen Kampf der „apokalyptisch“ geworden ist, im engen und theologischen Sinne des Wortes.

Nun muss gekämpft werden „mit Nägeln und Zähnen“, nicht für uns selbst, sondern für das Los der Menschheit, die ansonsten anheim fällt 1) der „Neuen Weltordnung“, 2) dem „Praktischen Gender“ der Kindern ab drei Jahren aufgezwungen wird und den sie praktizieren oder erdulden müssen; Und 3) der „Pharmaindustrie“.

Oder wollen wir, um des angenehmen Lebens willens, zulassen, dass die „Herren dieser Welt“, die „Adeligen Elite (von rechts)4 oder technokratischen (von links)“ ein Massaker all dieser wehrlosen Wesen machen, und man nicht dazu sagen kann, nachdem wir zugelassen haben, dass Mons. Viganò zum Schweigen gebracht wurde?

Zum Abschluss, was Sodalitium betrifft, erlaube ich mir friedlich5 zu bemerken, dass wenn drei Personen sich zusammentun und eine Gesellschaft bilden, wobei ihre Quoten verteilt sind, dass einer 98% erhält, der zweite 1% und der dritte 1%; Wenn dies bedeutet, dass die Spenden welche die Gesellschaft der drei erhält zu 98% nur einem ausgeschüttet werden und die anderen Mitglieder jeweils nur 1% erhalten; Wenn dies passiert ohne dass weder die Spender noch die Minderheitsmitglieder (1%) etwas davon wissen; In diesem Fall sind die Dinge moralisch, legal und finanziell nicht in Ordnung.

Nun gelte aber „Erbarmen für jede Sünde“6; Ich will niemanden ruinieren und habe die Sache begraben; Allerdings, wenn diese „ait latro ad latronem“ es wagen Mons. Viganò und den Kampf gegen die „Neue Weltordnung“ mit Schmutz zu bewerfen, dann („man soll keine schlafenden Hunde wecken“) wird die „Guardia di Finanza“ (Finanzamt a.d.R) entsprechend informiert werden und wird alle Beweise erhalten bezüglich der finanziell begangenen Verbrechen – welche in der heutigen hyper-liberalen Zeit, so beliebt bei der Mont Pélerin Society – strenger bestraft werden als alle anderen… „gutem Zuhörer reichen wenige Worte“.

Deshalb, bevor man Mons. Viganò verleumdet bedenke man seine eigenen Fehler zu verbessern, ich wiederhole „Erbarmen für jede Sünde“: „Errare humanum est, perserverare diabolicum“.

Zuletzt scheint es mir offensichtlich dem „Ankläger des Menschengeschlechts“ (Apok. XII, 10) zu widersprechen.

Pietro Siffi hat die roten Lederschuhe für Benedikt XVI gezeichnet, anfertigen lassen und geschenkt; Ist damit auch Papst Ratzinger entartet? Ein Satanist? Ein Besucher des Arci-gay? Ein pornographischer Schriftsteller? Von Siffi ferngesteuert?

Pietro Siffi (so sagt man) sei von zwei Seminaren der Tradition entfernt worden, weil bekanntlich verweiblicht; Dann hat aber das Seminar welches ihn aufgenommen hat (selbstverständlich der Tradition) wissentlich – und gar nicht traditionell – einen bekannten homosexuellen angenommen und wird von ihm ferngesteuert? Also sind auch diese beiden Seminare in bekannte Machenschaften mit der Homosexualität und dem „Homosexualismus“ verwickelt, vielleicht noch mehr als Mons. Viganò? Denn schließlich ist es weniger schlimm sich von einem Homosexuellen eine Internetseite einrichten zu lassen als ihn in einem Seminar aufzunehmen (besonders der Tradition, Famille et Proprieté), was gleichkommt einen Wolf in eine Schafsherde aufzunehmen.

Außerdem hat auch Jesus Christus drei lange Jahre Seite an Seite mit Judas gelebt, nachdem er selbst ihn auserwählt und berufen hat; Dann war auch Jesus ein „Judas/proditor“ (Mt., XXVI, 25), ein „Dieb“ (Joh., XII, 6), ein „Teufel“ (Joh., VI, 72)?

Was die letzte Anklage betrifft, laut der Mons. Viganò nicht der Autor seiner Reden sei, sie ist so alt wie der Teufel. Denn: bereits 1907 behaupteten die Modernisten, dass der „gute Pius X“, ein „guter Dorfpfarrer“ von dem man nicht wisse wie er Papst geworden sei, nicht der Autor der Enzyklika Pascendi ist, sondern nur der Unterzeichner, denn es sei nicht „Mehl aus seinem Sack“: schließlich sei er viel zu „einfach“, um ein so perfektes Werk zu schreiben.

Lieber Leser, wir befinden uns auch heute in einer ähnlichen Situation wie es sich ergab nach der Niederlage bei Caporetto (wegen des Verrats von Badoglio); Es blieben damals (24 Oktober / 12 November 1917) nur zwei Alternativen: die Niederlage akzeptieren oder mit allen Kräften reagieren und schließlich am Ufer des Piave den Durchbruch zu schaffen (24 Oktober / 4 November 1918):

Damals hatten sie die Kraft zu sagen:

Alle Helden! Entweder den Piave oder alle tot!“. Und so kam es, dass der Piave flüsterte: der Fremde kommt nicht vorbei!“.

Und heute? Die schwierige Antwort liegt bei uns. Angriff ist die beste Verteidigung!

Die Kraft der Modernisten kommt nicht so sehr von ihnen selbst, sondern von der Scheu der guten Katholiken“ (Hl. Pius X)


FRANCESE

SPAGNOLO

ITALIANO

INGLESE


1 Einige Personen (deren Namen ich nicht nennen will und hoffe es nie tun zu müssen, es sei ich werde durch ihre Verbitterung dazu gezwungen dies in Zukunft in einem Gericht vor einem Richter zu tun) haben mir Emails und Sms geschickt (welche ich aufbewahre, mit Namen und Nachnamen derjenigen die sie in Zirkulation gebracht haben) in denen diese Anklagen vorgebracht werden; Aber – man beachte – ohne jeglichen Beweis, im Gegenteil begleitet von (wenig erbaulichen) Bildern homosexueller Internetseiten, an denen Siffi beteiligt sein soll (in Moraltheologie lernt man, dass wer immoralische Taten vollbringt schwer sündigt, aber die „Gaffer“ sind noch schwerer schuldig). Allerdings schreiben sie all dies ohne es zu beweisen. Außerdem wird ein Buch gezeigt, welches anscheinend homosexuelle Tendenzen hat (ich habe keine Zeit verloren es zu lesen) und das unter einem Pseudonym von Siffi geschrieben worden sein soll, aber auch dies wird nicht bewiesen. Zuletzt, die schlimmste Anklage, die keine Sicherheit sondern nur eine Wahrscheinlichkeit ist: Siffi ist oder sei (welchen Unterschied macht das schon…) auch ein Satanist… Nun lehren Aristoteles und Thomas von Aquin: „Quod gratis affirmatur, gratis negatur“. Somit können diese Anklagen in den Müll befördert werden ohne sie widerlegen zu müssen; dennoch bewahre ich sie auf, aber in Hinsicht auf eine eventuelle juristische und strafrechtliche Klage, zu der ich nicht gelangen will (ich als erster), Klage die aber vorgenommen werden muss wenn die Beschuldigungen gegen Mons Viganò (der das eigentliche Ziel der Anklagen gegen Siffi ist) nicht aufhören.

2 Das „Ontologische Argument“ ist jenes welches (zu unrecht) versucht von der rein logischen Idee zur realen ontologischen Existenz zu schlussfolgern.

3 Wenn ich die Straße überquere schaue ich nach rechts und links. Außerdem lehne ich mich nicht über das Treppengeländer, deswegen sollte mir etwas übles passieren, dann werden die genannten Dokumente von der Notaren der Polizei und der Magistratur übergeben.

4 Vgl. PLINIO CORREA DE OLIVEIRA, Nobiltà ed élites tradizionali analoghe, Milano, Marzorati, 1993.

5 Jedenfalls für den Moment, es hängt von ihnen ab.

6 Inklusive der Reisen in die Schweizer Banken um Lire zu exportieren als Austausch von Schweizer Franken.

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